Willkommen

Sieben Mal ist Sara verheiratet – und jeder ihrer Ehemänner stirbt in der Hochzeitsnacht. So berichtet es die Bibel, was typisch ist: Sie erzählt nicht in kühler Mittellage, sondern gefährlich, lustvoll und betörend stark. Auf jeden Fall so, dass man sich seiner Gefühle nicht schämen muss, sondern sich in den Geschichten wiederfinden und aufgehoben fühlen kann.

Dieser Erzähltradition fühlen sie die Konzertharfenistin Bettina Linck und der Schriftsteller Georg Magirius verbunden. Seit 2005 verlegen sie biblische Geschichten in die Gegenwart: in Kirchen, Wirtshäusern, auf Weingütern, im Bayerischen Rundfunk und im Deutschlandfunk.

Da ist aber nicht nur die Rede von toten Ehemännern, sondern auch von skatenden Skeletten und einer Rebellion im FFK-Ferienclub, der Garten Eden heißt. Noahs Traumwein wird ausgeschenkt und natürlich auch die Frage beantwortet, ob Ehemann Nr. 8 die Hochzeitsnacht mit Sara überlebt.

Weil die Toten Ehemänner sich als unternehmungslustig erwiesen haben, treten sie inzwischen auch in Dialog mit anderen Musikern, etwa der Prager Harfenistin Isabelle Müller oder dem Berliner Komponisten und Multibläser Steven Tailor. – Foto: Rüdiger Döls

Tote Ehemänner im Bayerischen Rundfunk:
Ausschnitt (2min) >> hören

Gesänge der Leidenschaft im Deutschlandfunk:
Sendung >> hören

„Traditionell und überraschend modern, musikalisch furios und anrührend komisch.“ Die Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Harfe trifft auf Literatur. Sie ergänzen sich perfekt.“ Mainzer Allgemeine Zeitung: